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Die kleine Leseratte
Mit der Taschenlampe unter der Bettdecke
Ich wurde 1964 in Itzehoe geboren. Schon während der ersten Schuljahre habe ich es geliebt, Abenteuerbücher zu lesen. Damals war Enid Blyton meine Lieblings-Autorin. Zweimal pro Woche ging ich mit einer Freundin zur Bücherei und lieh mir Bücher aus, die ich noch nicht kannte. Ein Buch pro Tag wurde zum Standard. Ich las, wann immer ich Zeit dafür hatte. Manchmal sogar abends, wenn ich eigentlich schlafen sollte. Dann mit Taschenlampe unter der Bettdecke.
Als Jugendliche stieg ich um auf Horrorgeschichten. Stephen Kings Romane haben mich fasziniert. Ich habe sie regelrecht "verschlungen". Albträume bekam ich davon aber nicht. Ich konnte sehr wohl zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden. Zwischendurch gab es eine Phase, da las ich alle Jerry-Cotton-Hefte, die ich ergattern konnte. Und den Herrn Konsalik habe ich auch nicht ausgelassen.
Erst viel später entwickelte ich eine Vorliebe für romantischere Geschichten. Spätestens als ich "Wie ein einziger Tag" von Nicholas Sparks gelesen hatte, hatte ich einen neuen Lieblingsschriftsteller. Ich kenne inzwischen jeden Roman von Sparks und freue mich, wenn mal wieder eines seiner Bücher erfolgreich verfilmt wird. Immer, wenn ich seine Bücher lese, denke ich: "So wie er möchte ich schreiben können. Dann würde ich die Menschen verzaubern."
